Hundebox – mit dem Hund sicher unterwegs

Hund in einer Hundebox
Eine Hundebox ist auch ein Stück Zuhause und Geborgenheit. Foto: © alexpgp / Flickr

Wer einen Hund hat und eine längere Reise plant, sollte sich rechtzeitig über die Anschaffung einer passenden Hundebox Gedanken machen. Ob Sie nun mit dem Auto oder mit dem Zug verreisen oder gar eine Flugreise planen – mit einer Hundebox kommt Ihr Vierbeiner sicher von einem Ort zum anderen.

Hundeboxen sind laut Experten nicht nur die sicherste Möglichkeit, einen Hund im Auto oder im Zug zu transportieren, sie können auch im Alltag des Hundehalters wertvolle Dienste leisten. So kann ein Welpe mit einer gemütlich ausgestatteten Hundebox schneller stubenrein werden. Aber auch Besitzer von ängstlichen oder sozial wenig verträglichen Hunden können z.B. einen Tierarztbesuch stressfreier erleben, wenn ihr Vierbeiner in einer sicheren Transportbox untergebracht ist. Vorausgesetzt natürlich, der Hund ist an seine Box gewöhnt und fühlt sich darin wohl.

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Gulliver Transportbox

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Die GULLIVER Transportbox ist aus hochwertigem Kunststoff gefertigt und ideal für kleinere Hunde. Sie ist mit einer Metalltür und einer Vorrichtung für den Autosicherheitsgurt ausgestattet. Die stabilen Verschlüsse befinden sich an beiden Seiten.

Größe: 61x40x38 cm
ab EUR 25,89

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Happypet Alu Hundetransportbox

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Die stabile Alu-Hundebox ist solide verarbeitet und passt aufgrund der abgeschrägten Wände optimal in einen Kofferraum. Sie kann aufgrund des geringen Gewichts leicht entnommen werden. Breite Gittereinsätze sorgen für eine gute Durchlüftung und viel freie Sicht.

Größe: 65x91x69cm
ab EUR 57,95

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Kerbl Transportbox Gulliver Mega

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Die Kerbl Transportbox Gulliver Mega ist eine praktische Kunststoff-Box mit Metalltüre (inkl. Napf und Ablagefächer) und versperrbaren Schnappverschlüssen. Sie eignet sich auch für Flugreisen.
In vier Größen erhältlich.

Größe: 70x50x51 cm
ab EUR 60,66

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Hundetransportbox für Autofahrten

Laut Gesetzgebung ist jeder Autofahrer dafür verantwortlich, dass die Verkehrssicherheit eines Fahrzeugs weder durch die Ladung noch durch die Besetzung (Mitnahme von Tieren) beeinträchtigt wird. Wer diese Regel missachtet, kann nicht nur mit einer Geldstrafe rechnen, sondern setzt sich selbst, das Tier und andere Mitreisende großen Gefahren aus. So wie es eine Anschnallpflicht für Fahrer und Beifahrer gibt, muss auch ein Hund entsprechend gesichert werden. So ist es wichtig, dass der Hund nicht durch das Fahrzeug laufen oder springen und den Fahrer in ungünstigen Situationen ablenken kann. Bewegt sich ein Hund frei im Innenraum des Autos, kann er bei einem Unfall ungebremst auf Mitfahrer oder durch die Windschutzscheibe geschleudert werden. Ein Aufprall bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h reicht aus, dass ein Hund mit dem 30-fachen seines Eigengewichts nach vorne geschleudert wird.

Abgesehen von den sicherheitsrelevanten Aspekten erleichtert eine Hundetransportbox auch die Pflege des Autos, weil weniger Hundehaare auf die Polsterungen gelangen können.

Hundegurt, Trenngitter, Hundebox

Der Fachhandel bietet unterschiedliche Produkte, die die Sicherung eines Hundes im Auto gewährleisten sollen. So gibt es z.B. spezielle Brustgeschirre, mit denen der Hund an den Sicherheitsgurt der Rückbank angeschnallt wird. Diese Hundegurte müssen möglichst breit sein und straff befestigt werden, damit die Bewegungsfreiheit des Hundes nicht zu groß ist. Modelle mit doppelter Anbindung am Gurtschloss bieten in jedem Fall mehr Sicherheit, als solche mit einfacher Befestigung. Ein Hundegurt eignet sich nur für kleine Hunde mit geringem Gewicht.

Bei einem Kombi-Fahrzeug besteht auch die Möglichkeit, ein Trenngitter zwischen Ladefläche und Fahrerraum zu montieren. Ausreichend Schutz für Fahrer und Beifahrer ist jedoch nur gegeben, wenn das Gitter vom Boden bis zum Dach stabil im Fahrzeug verankert ist. Ein Frontalaufprall kann bei dieser Variante aber für das sonst ungesicherte Tier gefährlich werden.

Beim ADAC-Crashtest mit einem etwa 20 kg schweren Hundedummy hat sich die Hundebox als sicherste Methode für den Transport von Hunden im Auto erwiesen. Die Transportbox sollte bei großen Hunden im Kofferraum, quer zur Fahrtrichtung hinter der Rücksitzlehne positioniert und fix verankert werden. Kleine Hundeboxen können auch in den Fußraum zwischen Vorder- und Rücksitz gestellt werden.

Bevor aber ein Hund in einer Hundebox im Auto transportiert wird, sollte er ausreichend Zeit und Gelegenheit haben, sich in vertrauter Umgebung an die Box zu gewöhnen. Dann fühlt sich der Hund im Auto auch nicht „weggesperrt“, sondern empfindet die Box idealerweise als seine Schlafhöhle, die ihn von Fahreinflüssen abschirmt – ein Stück Zuhause auf einer langen Reise.

Hunde im Auto: Sicherheitssysteme auf dem Prüfstand



An die Hundebox gewöhnen

Wie gewöhnt sich der Hund an sein neues Reisedomizil? Das ist eine Aufgabe, die mit Geduld und Fingerspitzengefühl in Angriff genommen werden sollte. Der Idealfall wäre, wenn der Hund später einmal mit Freude und vor allem ohne Skepsis in die Hundebox steigt. Beginnen Sie am besten schon im Welpenalter, ihn mit der Transportbox vertraut zu machen. Gestalten Sie die Hundebox so gemütlich wie möglich und lassen Sie anfangs immer die Türe offen. Der Welpe sollte die Möglichkeit haben, freiwillig ein- oder auszugehen und die Box als Schlafplatz und Rückzugsort nutzen zu können. Legen Sie eine weiche, kuschelige Decke in die Hundebox. Mit einem vertrauten Spielzeug und einigen Leckerlis wird die Box noch attraktiver für einen neugierigen, kleinen Welpen.

Wird die Hundebox von einem Welpen auch als Schlafplatz angenommen, so kann das  bei der Erziehung zur nächtlichen Stubenreinheit helfen. Kein Hund verunreinigt gerne seine eigene Schlafstätte. Er wird also schnell zu verstehen geben, wenn er nachts einmal nach draußen muss.

Eine Hundebox sollte jedoch weder bei einem jungen, noch bei einem erwachsenen Hund je zur Bestrafung eingesetzt werden. Hunde sind soziale Wesen und möchten intensiv am Leben ihrer Menschen teilhaben. Nur wenn die Hundebox mit positiven Erfahrungen für den Hund besetzt ist, wird er diese auch gerne und bereitwillig bei Autofahrten, Zug- oder Flugreisen aufsuchen und sie als gemütlichen Rückzugsort wahrnehmen. Er wird wissen, dass er dort sicher aufgehoben ist.

Hundebox für Bahnfahrten

Wenn es in den Urlaub mit Hund geht, ist das Auto zwar das beliebteste Transportmittel, doch kürzere Strecken lassen sich auch gut und stressfrei mit dem Zug bewältigen. Die Mitnahme von Hunden jeder Größe ist sowohl bei der Deutschen Bahn als auch bei der ÖBB erlaubt.

Besitzer von kleineren Hunden, die in eine tragbare Hundebox passen, sind bei Zugfahrten jedoch im Vorteil. Hunde in einem Transportbehälter dürfen auf Leine und Maulkorb verzichten und fahren zudem kostenlos mit. Hunde, die nicht in einer eigens für sie vorgesehenen Tragetasche oder Transportbox in der Bahn mitgenommen werden, zahlen in der Regel den halben Fahrpreis.

Richtige Größe einer Hundebox

Bei der Auswahl der passenden Hundebox, gilt es, erst einmal die richtige Größe zu bestimmen. Als Faustregel gilt: Ein Hund muss in der Hundebox komplett aufrecht stehen, bequem liegen, sich ungehindert drehen und die Position wechseln können.

Lesen Sie mehr unter: Die richtige Größe einer Hundebox

Hundeboxen für viele Möglichkeiten

Hundeboxen gibt es in verschiedenen Ausführungen, Ausstattungen und Materialien. Stabile Transportboxen sind aus Aluminium, Kunststoff oder verzinktem Metall hergestellt. Der Fachhandel bietet aber auch faltbare Hundeboxen aus Nylon mit Aluminiumrahmen. Welche Hundebox die richtige ist, hängt einerseits von der Größe des Hundes ab, andererseits ist es wichtig zu wissen, wo genau und wie oft sie zum Einsatz kommen soll.

Soll die Hundebox vornehmlich als Rückzugsort oder als Schlafplatz dienen, so eignet sich eine leichte, stabile Kunststoff Hundebox ebenso gut wie eine faltbare Hundebox. Für den sicheren Transport im Auto oder in der Bahn sind Kunststoff Hundeboxen gut geeignet. Für größere Hunde und kürzere Transportwege bietet sich auch der Hundekäfig an. Hundekäfige bieten weniger Komfort, sind aber meist einfacher in der Handhabung und können rasch aufgebaut und wieder zusammengeklappt werden. Sie eignen sich auch als Kennel für Daheim oder bei Ausstellungen. Wenn Sie öfter und längere Strecken mit dem Auto unterwegs sind, empfiehlt sich die Anschaffung einer Alu-Hundebox. Hundetransportboxen aus Aluminium sind leicht und stabil, können gut im Auto festgezurrt werden und sorgen für die größte Sicherheit bei Autoreisen.

Auf den Unterseiten der jeweiligen Produkt Kategorien erhalten Sie nähere Informationen, welche Hundebox für welchen Einsatz geeignet ist, worin die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Ausführungen bestehen, und welches Zubehör zu den einzelnen Produkten erhältlich und empfehlenswert ist.

 

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